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AUSBILDUNGSZENTRUM FUER KLEINBAUERN IN KASESE - MALAWI Translate this text to English

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Malawis demografische Entwicklung ist durch eine der höchsten Bevölkerungswachstumsraten weltweit, eine sehr junge Bevölkerung (über 40 % unter 15 Jahren) und eine hohe Geburtenrate gekennzeichnet. Dies führt zu erheblichen Herausforderungen bei der Armutsbekämpfung, der Ernährungssicherheit und dem Umweltschutz, da die Ressourcen durch das rasante Bevölkerungswachstum stark beansprucht werden. Achtzig Prozent der Bevölkerung sind von der Landwirtschaft abhängig. Der unmittelbare Bedarf an Nahrungsmitteln zum Selbstversorgungsbedarf und die niedrigen Einkommen zwingen Kleinbauern oft dazu, Methoden anzuwenden, die den Boden schnell auslaugen, anstatt ihn zu schonen. Neben der steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln übt auch der Bedarf an Brennholz Druck auf Land und Umwelt aus, was zu Entwaldung und Bodenerosion führt. Der Boden trocknet aus und wird unfruchtbar, was die Erträge weiter verringert und den Druck auf die Bauern erhöht, neues Land zu kultivieren oder nicht nachhaltige Düngemethoden anzuwenden. Bauern haben oft nur begrenzten Zugang zu den für eine nachhaltige Landwirtschaft notwendigen Krediten und Schulungen.

 

Hier setzt das Projekt der SH Foundation an. In Zusammenarbeit mit der lokalen Organisation Orant Charities Africa errichten wir ein Schulungszentrum in Kasese, nördlich von Lilongwe, der Hauptstadt Malawis. Orant engagiert sich seit vielen Jahren für die Förderung nachhaltiger Entwicklung in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Wasser und Sanitärversorgung (WASH). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung von Frauen in ländlichen Gebieten. Das Schulungsprogramm konzentriert sich auf die Anwendung nachhaltiger Methoden wie Fruchtwechsel, Direktsaat, Mulchen statt Pflügen, Agroforstwirtschaft und den Anbau klimaresistenter Sorten, um die Ernteerträge zu steigern und eine stabilere Lebensmittelversorgung der Gemeinden zu gewährleisten. Praktiken wie die Herstellung natürlicher Düngemittel und die Minimierung der Bodenbearbeitung zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, Verbesserung der Biodiversität und Reduzierung der Umweltverschmutzung sind ebenfalls Teil des Lehrplans. Darüber hinaus wollen wir Kleinbauern beim Aufbau von Genossenschaften unterstützen, um durch die Bündelung von Ressourcen, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung des Wirtschaftswachstums und die Unterstützung der sozialen Entwicklung eine effektive und nachhaltige Strategie zur Armutsbekämpfung zu entwickeln.

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